Datenerfassung
Teil von Analysewerkzeuge vergleichen: Excel, Power BI und Tableau im Vergleich
Analysewerkzeuge vergleichen: 4 Tools für Datenvisualisierung und Berichte
Tools für Datenvisualisierung im Vergleich: Power BI, Tableau, Qlik Sense und Excel mit Stärken, Preisen in Euro netto und Hinweisen zu Berichten.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Vier Tools decken den Markt für Berichte und Datenvisualisierung breit ab: Power BI, Tableau, Qlik Sense und Excel.
- Power BI Pro kostet 10,50 Euro pro Nutzer und Monat netto, ohne MwSt., bei jährlicher Zahlung.
- Tableau trennt die Rollen Creator, Explorer und Viewer und listet Creator mit 75 US-Dollar.
- Qlik Sense rechnet nach Rollen und Kapazität ab, Excel ist in Microsoft 365 meist enthalten.
- Die Wahl hängt an Datenmenge, Aktualisierung und der Zahl der Berichtsleser.
Vier Tools im direkten Vergleich
| Tool | Stärke | Preis netto, ohne MwSt. | Berichtsweg |
|---|---|---|---|
| Power BI | Verbindung zu Microsoft 365 und vielen Datenquellen | 10,50 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung | Modell im Desktop, Bericht im Dienst |
| Tableau | Feine Kontrolle über Diagramme und Layout | 75 US-Dollar pro Nutzer und Monat, jährliche Zahlung | Tableau Desktop oder Tableau Cloud |
| Qlik Sense | Assoziative Suche über alle Felder | Betrag im Angebot, Abrechnung nach Rollen und Kapazität | Qlik Cloud oder Client |
| Excel | Pivot-Tabellen, Power Query, Power Pivot | in Microsoft 365 enthalten, kein Zusatzabonnement | Arbeitsmappe mit Pivot-Bericht |
Power BI: Berichte aus dem Microsoft-Ökosystem
Power BI lässt sich ohne Zusatzsoftware testen, weil der Desktop kostenlos ist. Daten kommen aus Excel, SQL Server, SAP oder Cloud-Diensten. Die offizielle Dokumentation von Power BI beschreibt Datenquellen, Datenmodelle und die Veröffentlichung von Berichten.
Veröffentlicht wird über ein Abonnement. Power BI Pro kostet 10,50 Euro pro Nutzer und Monat netto, ohne MwSt., bei jährlicher Zahlung. Premium per User liegt bei 21,10 Euro. Wer nur liest, braucht ebenfalls eine Lizenz, solange keine Kapazitätslizenz im Haus ist. Die Preisliste von Microsoft für Power BI nennt die Tarife mit ihren Funktionen.
Stärke ist das Datenmodell mit Beziehungen, Measures und Zeilenfiltern pro Nutzer. Ohne Sternschema und klar definierte Kennzahlen werden Berichte langsam und Zahlen mehrdeutig.
Tableau: visuelle Analyse mit Rollenmodell
Tableau trennt drei Rollen. Creator baut Datenquellen und Arbeitsmappen, Explorer verändert sie, Viewer liest Berichte. Das passt zu Teams, in denen wenige Personen Modelle pflegen und viele Ergebnisse ansehen. Die Tableau-Produktseite nennt Funktionen für Visualisierung und Berichte.
Die Listenpreise lauten 75 US-Dollar für Creator, 42 für Explorer und 15 für Viewer, jeweils pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung. Beispielrechnung: Bei einem Kurs von 0,92 Euro je US-Dollar entsprechen 75 US-Dollar rund 69 Euro netto, ohne MwSt. Verbindlich bleibt das Angebot des Anbieters in Euro.
Tableau Public ist kostenlos, aber nur für öffentlich sichtbare Daten. Für interne Zahlen ist eine Cloud- oder Serverlizenz nötig.
Qlik Sense und Excel: zwei Gegenpole
Qlik Sense arbeitet assoziativ. Ein Klick auf einen Wert zeigt, welche Felder zusammenhängen und welche leer bleiben. Das hilft beim Suchen von Ausreißern und beim Prüfen von Datenlücken. Die Kosten hängen von Nutzerrollen und Kapazität ab und stehen im individuellen Angebot.
Excel bleibt für viele Berichte ausreichend. Power Query führt Tabellen zusammen, Power Pivot baut ein Datenmodell, Pivot-Tabellen liefern die Auswertung. Ein Zusatzabonnement ist nicht nötig, wenn Microsoft 365 im Einsatz ist.
Grenzen zeigen sich bei großen Datenmengen. Ein Arbeitsblatt fasst 1.048.576 Zeilen, und parallele Dateiversionen erzeugen schnell abweichende Zahlen. Für täglich aktualisierte Berichte mit vielen Lesern ist ein Dienst die robustere Wahl.
Auswahl in fünf Schritten
- Datenmenge bestimmen: Zeilen pro Tag, Felder, Aufbewahrungsdauer.
- Aktualisierung festlegen: manuell, täglich oder stündlich.
- Rollen zählen: Wie viele Personen erstellen, wie viele lesen Berichte?
- Darstellungsform wählen: Zeitreihe, Karte, Verteilung, Tabelle.
- Kosten je Nutzer und Monat vergleichen, netto, ohne MwSt., plus Aufwand für Datenmodelle.
Amtliche Beispiele für Diagrammtypen und Berichtsaufbau zeigt Statistik visualisiert des Statistischen Bundesamtes mit Karten, Zeitreihen und Tabellen zu denselben Themen.
Häufige Fragen
Welches Tool ist für den Einstieg am günstigsten?
Excel, wenn Microsoft 365 bereits läuft. Ohne diese Lizenz ist Power BI Pro mit 10,50 Euro pro Nutzer und Monat netto die günstigste Option unter den Diensten.
Was kostet Tableau in Euro?
Die Liste führt US-Dollar. Nach Umrechnung liegen die 75 US-Dollar für Creator bei rund 69 Euro netto, ohne MwSt., pro Nutzer und Monat. Verbindlich ist das Angebot des Anbieters.
Wann lohnt sich Qlik Sense?
Wenn Nutzer Daten ohne festen Berichtspfad erkunden, etwa um Auffälligkeiten zu suchen, und wenn Auswertungen viele Felder verbinden.
Brauchen Leser eine eigene Lizenz?
Bei Power BI ja, solange Berichte nicht über eine Kapazitätslizenz bereitgestellt werden. Bei Tableau übernimmt die Viewer-Rolle das Lesen.